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Liebe Bloggerinnen und Blogger,

schön, dass ihr uns gefunden habt! Begleitet uns im “ganz normalen“ Büchereialltag und erfahrt alles Wissenswerte rund um die Themen E-Books, Veranstaltungen und Medien.
Wir teilen mit euch was uns gefällt und freuen uns auf euer Feedback.

Viel Spaß beim Bloggen!

Eure Stadtbücherei Landshut

 

Wenn ihr mehr von uns erfahren möchtet, besucht uns doch auf unserer Homepage, unter: www.landshut.de/stadtbuecherei

Die Abenteuer des Lesedrachen Finn

Der Kampf auf dem Felsen

Nach seinem letzten Abenteuer möchte Finn diesmal wirklich in der Kinderbuchabteilung bleiben. Auf seiner Suche nach passendem Lesestoff stolpert er über ein Buch, dessen Titel ihm wage bekannt vorkommt. Also schlüpft er mir nichts, dir nichts in das Buch und wird Zeuge eines Kampfes zwischen einem fliegenden Kind und einem Piraten…

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Die Abenteuer des Lesedrachen Finn

Zauberei am Lagerfeuer

Finn weiß, dass sein großer Bruder es ihm verboten hat ohne vorherige Absprache ein Buch aus dem Erwachsenen-Bereich der Bücherei zu besuchen.
Aber ein Graphic-Novel ist doch nichts anderes als ein etwas schwierigerer Comic, oder?
Außerdem steht der Film zum Buch in der Jugendabteilung.
Also zögert er nicht, das Verbot zu umgehen und wird Zeuge eines beeindruckenden Schauspiels…

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Frau Reiser empfiehlt…

Alexei Nawalny: Schweigt nicht! Reden vor Gericht

Nach seiner Vergiftung im Sommer 2020 und seiner Gesundung in der Berliner Charité kehrte der russische Regimekritiker Alexei Nawalny im Januar 2021 nach Russland zurück.
Noch auf dem Moskauer Flughafen wurde er verhaftet und in der Polizeiabteilung des Innenministeriums in Chimki vor Gericht gestellt.
Vom 18.Januar 2021 bis 20.Februar 2021 fanden vier Verhandlungen gegen Nawalny statt mit dem Vorwurf von Verstößen gegen Bewährungsauflagen bzw. mit dem Vorwurf der Verleumdung eines Weltkriegs-Veteranen.
Viermal verteidigte sich Alexej Nawalny mit schonungslosen Worten und absoluter Furchtlosigkeit. Seine Reden sind Plädoyers für die Freiheit. Er fordert das russische Volk auf, sich nicht zu fürchten, sondern für diese Freiheit auf die Straße zu gehen.
Er erhielt eine Haftstrafe von dreieinhalb Jahren in einer Strafkolonie.
Oppositionelle Parteien wurden im August 2021 nicht zu den Duma-Wahlen zugelassen.

Bei der Lektüre dieses schmalen Büchleins (die Reden in deutscher Sprache nehmen gerade einmal 36 Seiten ein) drängte sich mir unwillkürlich die vergleichbare Situation vor den deutschen Bundestagswahlen im September 2021 auf. Mit wie großer Freiheit und Offenheit können in Deutschland Politiker und Bürger ihre Meinung vertreten und für ihre Ansichten auf die Straße gehen. Welch großer Aufwand wird betrieben, um das Grundrecht auf geheime und freie Wahlen zu gewährleisten.
Der Mut zu reden und die Bereitschaft, für seine Reden einzustehen, hat mich an Alexej Nawalny tief beeindruckt. Ich wünsche mir für mich selbst, seiner Aufforderung „Schweigt nicht!“ nachkommen zu können, sollte es jemals nötig sein.
Das Buch mit den gesammelten Reden in deutscher und russischer Sprache und einem Vorwort von Gerhart Baum ist im Droemer-Verlag erschienen und landete sofort auf der Spiegel-Bestsellerliste.
Beate Reiser

Die Abenteuer des Lesedrachen Finn

Ein Abend in der Apfeltonne

Obwohl er eigentlich mit Finndelius den Glücksdrachen Fuchur besuchen soll, entscheidet Finn sich dafür in ein lange erwartetes Buch zu schlüpfen. Doch dort findet er sich in einer heiklen Situation wieder. Zusammen mit einem Jungen verbringt er die Nacht in einer Apfeltonne und muss darauf hoffen, dass sie nicht entdeckt werden…

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Die Abenteuer des Lesedrachen Finn

Die Sache mit dem Valentin

Finndelius ist den ganzen Abend schon nervös. Seine – für Finn überraschende – Verabredung mit einer unbekannten Person ist der Grund dafür. Sein kleiner Bruder teilt seine Nervosität nicht, will jedoch herausfinden, warum Finndelius ausgerechnet heute dieses Treffen besucht. So bleibt Finndelius nichts anderes übrig, als Finn die Sache mit dem Valentin zu erklären…

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Zurück auf der Bühne

Mitten ins Herz – Matinée findet wieder vor Ort statt

Nachdem die literarisch-musikalische Reihe „Mitten ins Herz“ durch einen weiteren Coronawinter musste, findet sie inzwischen wieder in Präsenz statt:
Am Sonntag, 13. Februar lädt die Stadtbücherei Landshut wieder in den Veranstaltungssaal im Salzstadel ein, um Heinz Oliver Karbus und Martin Kubetz um 11 Uhr zu lauschen, wenn sie Gottfried Benns Werk präsentieren.

 

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Der Kasperl, der ist wieder da!

Jetzt wirds tierisch: Waldtiere in Not – das neue Stück mit Kasperl Larifari!

Kasperl und Seppel werden von der Großmutter in den Wald zur Wildtierfütterung geschickt.
Aber außer Fuchs und Igel scheint das Futter auch noch jemand Anderem zu schmecken. Wer das ist und wie Kasperl und Seppel den Dieb vertreiben, erfahrt ihr im neuen Video „Waldtiere in Not“.

Dieses Video und viele mehr gibt es auf unserem YouTube Kanal!

Die Abenteuer des Lesedrachen Finn

Gefährliches Flötenspiel

Finn findet den verloren gegangenen Schlüsselanhänger einer Mitarbeiterin. Auf dem Anhänger in Form einer flauschigen Ratte steht deutlich der Name einer deutschen Stadt – Hameln. Irgendwo hat Finn diesen Namen schon einmal gehört…Doch die Geschichte die er dann besucht, ist gefährlicher als er ahnt und es liegt an Finndelius seinen kleinen Bruder zu retten.

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Die Abenteuer des Lesedrachen Finn

Sturz in den Dschungel

Das neue Jahr beginnt für Finn mit einem Sturz vom Bücherwagen – direkt in das nächste Abenteuer. Nach einer unsanften Landung, findet er sich auf einer alten Statue wieder und wird Zeuge einer feurigen Auseinandersetzung, wie der Dschungel Indiens sie sonst nicht zu Gesicht bekommt.

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Kennen Sie Onilo?

Onilo ist ein Leselernportal, das animierte Bilderbücher, Boardstories genannt,
anbietet. Die neuen Medien und literarisch und pädagogisch wertvolle Bücher werden
so zu einer sinnvollen Einheit verbunden. Onilo entstand nach einer Idee von Herrn
Albert Hoffmann, dem Erfinder von Antolin.de.

Es soll das Leseinteresse gefördert werden, deswegen sind die Zielgruppen hauptsächlich Leseanfänger. Mit kurzen Geschichten und zahlreichen Illustrationen soll in kleinen Schritten die Erarbeitung des Kontexts erleichtert und spielerisch umgesetzt werden.
Aufgebaut sind die digitalen Bücher als eine Art Video, dessen Geschwindigkeit nach den Bedürfnissen des Lesers manuell reguliert werden kann.

Die Idee hinter dieser Entwicklung ist, dass Kinder sich schnell emotional mit der Lesegeschichte verknüpfen, das geschieht durch die animierten Bilder in Kombination mit den Textelementen. Die Kinder sollen in das Buch eintauchen und so ein besseres Verständnis für die Inhalte entwickeln, das erleichtert ihnen wiederum das Lesen an sich. Durch das intensive Arbeiten können sie ihre eigenen Gefühle ausleben und auch Ansätze zur Konfliktlösung für sich erkennen.
Zusammengefasst steht der spielerische Umgang sowie das Gefühl für Sprache im Mittelpunkt.

Onilo wurde zwar hauptsächlich für den Schulunterricht entwickelt, es gibt aber auch Angebote für Bibliotheken. Mit Onilo können aktive Leseveranstaltungen realisiert werden, in denen die Kinder in die Bücherwelt eintauchen.

Wir bieten am 24.01.22 um 15:00 Uhr die erste Onilo-Veranstaltung bei uns im Haus an.

Wer Interesse hat, kann sich gerne bei uns anmelden: 0871/22877

Onilo für Kinder in der Stadtbücherei im Salzstadel

Die Abenteuer des Lesedrachen Finn

Silvester auf dem Dach

Es war relativ still in der Innenstadt und niemand achtete auf die seltsame Gestalt von der Größe eines Hundes, die durch die Schatten schlich.
Sein Ziel war das Dach der Stadtbücherei und nur nach wenigen Schritten erreichte er die dunkle Gasse, die ihn zu seinem Ziel bringen würde. Obwohl besagte Gasse komplett verlassen war, versicherte sich die Gestalt noch einmal, ob sie wirklich nicht beobachtet werden konnte und erhob sich dann mit kräftigen Flügelschlägen in den Himmel.
Sekunden später landete er sanft auf dem Dach, wurde bereits erwartet.
„Ich dachte schon, du hättest dich verlaufen“, grinste Finn und breitete eine Decke auf den kalten Dachziegeln aus, kämpfte dabei mit dem leichten Wind, der immer wieder dafür sorgte, dass die Decke unschöne Falten warf oder sich zusammenklappte.
Finndelius sah einen Moment schweigend dabei zu, dann rollte er amüsiert mit den Augen und half seinem kleinen Bruder dabei die Decke auszubreiten. Das Paket, das er davor zwischen den Zähnen gehalten hatte, legte er sanft auf dem Boden ab.
Finn war der Erste, der sich auf die Decke fallen ließ, nachdem diese endlich richtig auf dem Dach lag.
„Und, was hast du uns mitgebracht?“
Finndelius reichte seinem kleinen Bruder das Paket und streckte sich kurz, bevor er sich ebenfalls hinlegte.
Neugierig öffnete Finn das Bündel und begann den Inhalt auf der Decke zu verteilen.
Eine Digitaluhr, zwei Tafeln Schokolade, ein paar Flaschen Limo, sowie einen Packen UNO-Spielkarten.
Als letztes zog er eine längliche Schachtel hervor auf welcher lauter kleine Funken abgebildet waren.
„Wie bist du denn an die rangekommen?“
„Mit etwas Hilfe“, antwortete Finndelius mit einem leichten Lächeln und nahm seinem kleinen Bruder die Wunderkerzen ab.
„Und wie bekommen wir die an?“
„Da dürfte noch ein Feuerzeug drin sein“, gab er nachdenklich zurück, begann bereits die UNO-Karten zu mischen.
Finn schüttelte die Tasche, in der alles verstaut gewesen war, aus und tatsächlich fiel ein kleines Feuerzeug klimpernd aufs Dach und er konnte gerade noch verhindern, dass es an den Dachziegeln hinab rutschte und auf die Straße fiel.
„Vorsichtig damit, sonst können wir die Wunderkerzen nachher nicht anzünden“, mahnte Finndelius, teilte die Karten aus.
„Dieses Jahr wird es wieder kein Feuerwerk geben, oder?“
„Nein. Auch nicht die Laser-Show, die wir uns die letzten Male angesehen haben.“
„Schade eigentlich, die war wirklich schön…“
Finndelius brummte zustimmend, nickte dann auf die ausgeteilten Karten.
„Du fängst an. Rot liegt oben.“
Finn nickte und nahm seine Karten auf.
Rundenlang spielten sie, wobei Finn die meisten gewann. Zwischendurch teilten sie die Schokoladen miteinander, lachten und sprachen über die schönsten Abenteuer, die sie erlebt hatten.
„Ich finde, das aufregendste Abenteuer war wirklich die Gefangennahme durch Robin Hood“, verkündete Finn schließlich und sein großer Bruder verschluckte sich an seiner Schokolade.
„Aufregend? Ich fand das eher katastrophal! Versprich mir bitte, dass ich mir das nächste Jahr nicht wieder solche Sorgen machen muss“, forderte er und Finn verkniff sich ein amüsiertes Grinsen.
„Ich werd’s versuchen“, gab er zurück und Finndelius schnaubte frustriert, warf dann einen Blick auf die Uhr, die er mitgebracht hatte.
Es war bereits kurz vor Mitternacht.
„Wir sollten schon einmal alles herrichten“, meinte er und Finn horchte auf.
„Ist es schon so spät?“
Der ältere Lesedrache nickte nur, begann die Spielkarten wegzuräumen.
Finn beeilte sich ihm zu helfen, hielt letztendlich das Feuerzeug in Klauen, während Finndelius die Wunderkerzen auspackte.
„Hast du Vorsätze für das neue Jahr, Finn?“
„Nur einen – so viele Abenteuer erleben, wie nur möglich ist. Und vielleicht den Stapel ungelesener Bücher abzuarbeiten“, fügte er kleinlaut an und Finndelius gluckste amüsiert.
„Nun, ich nehme mir nur vor die Zeit, die wir bekommen haben, so gut wie möglich zu nutzen. Ob das jetzt mit Geschichten ist oder irgendwo außerhalb der Bücherei-solange wir zusammen sind, ist jeder Moment gut genutzt.“
Finn senkte gerührt den Blick, lehnte sich leicht an seinen großen Bruder.
„Du bist der beste Bruder, den man sich wünschen kann, Finndelius“, murmelte er und der Ältere grinste.
„Du auch, Finn. Und jetzt wirf das Feuerzeug an, oder wir verpassen noch das neue Jahr!“
Hastig folgte Finn der Aufforderung und kurz darauf sprühen helle Funken in die Dunkle Nacht. Irgendwo knallte ein Feuerwerkskörper, als das alte Jahr 2021 abgelöst wurde.
„Schönes neues Jahr, kleine Nervensäge!“
„Frohes Neues, Angeber“, gab Finn ebenfalls lachend zurück, erwiderte die Umarmung seines Bruders.
Auf das das neue Jahr ein gutes, erfolgreiches und glückliches werden würde…

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Die Stadtbücherei wünscht allen einen guten Rutsch in ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr 2022!

Frohe Weihnachten

Wussten Sie schon, dass wir das Christkind vermutlich Martin Luther zu verdanken haben?

Im Mittelalter brachte noch ausschließlich der Heilige Nikolaus entweder am 6. oder 28. („Tag der unschuldigen Kinder“ Dezember den Kindern Geschenke. Da die Protestanten die katholische Heiligenverehrung aber nicht gutheißen, ersetzte Martin Luther (wobei dies nicht hundertprozentig sicher ist) ihn kurzerhand durch den „Heiligen Christ“ und verlegte die Bescherung auf den Weihnachtstag, den wir heute kennen.

Damit war zwar eigentlich der erwachsene Jesus gemeint, im Laufe der Zeit entwickelte sich das Christkind im Brauchtum aber zu einem engelsgleichem Wesen, das unerkannt die Geschenke unter den Weihnachtsbaum legt.

Falls bei Ihnen der Weihnachtsmann die Geschenke bringt, der leitet sich vermutlich wiederum vom Nikolaus ab. In den Niederlanden blieb es beim „Sinterklaas“. Niederländische Auswanderer nahmen diesen mit nach Amerika wo er zum Santa Claus wurde. Von Amerika fand er seinen Weg wieder nach Deutschland und eroberte sich als Weihnachtsmann seinen Platz als Geschenkebringer wieder zurück. Wenn auch unter einem deutlich kommerziellerem Aspekt.

Wer auch immer bei Ihnen die Geschenke bringt, wir wünschen Ihnen auf alle Fälle FROHE WEIHNACHTEN!

Onleihe-App jetzt auch bei Amazon!

Mit dieser App (es handelt sich hierbei um die exakt identische App, die auch im Google Play Store bereitgestellt wird) können Sie jetzt auch auf den Tablets der Kindle Fire Familie die Onleihe direkt über die App nutzen. Bisher war dies mit den Fire Tablets von Amazon nur über den Web-Browser möglich. Die Nutzung der Onleihe wird damit für Kindle-Nutzer einfacher und komfortabler.

Kurzfilmtag 2021

Bereits zum zehnten Mal findet in diesem Jahr der KURZFILMTAG statt – wie immer am 21. Dezember, dem kürzesten Tag des Jahres. Aus der Taufe gehoben wurde der KURZFILMTAG 2011 in Frankreich als „Le jour le plus court“, seit 2012 findet er auch in Deutschland statt und wird jährlich koordiniert von der AG Kurzfilm, dem Bundesverband Deutscher Kurzfilm. Inzwischen beteiligen sich mehr als 20 Länder am KURZFILMTAG, Schirmherrin der deutschen Ausgabe ist die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Prof. Monika Grütters.

In seinem Jubiläumsjahr 2021 lädt der KURZFILMTAG dazu ein, „innezuhalten, genauer hinzuschauen, neue Perspektiven einzunehmen“. Daran beteiligt sich filmfriend mit einer Kollektion besonderer „Fundstücke“: Insgesamt 25 Kurzfilme aus diversen Genres laden sowohl junge als auch erwachsene Zuschauer*innen zur Erforschung einer breiten Themenpalette ein. Dabei bieten unsere Kurzfilmperlen ebenso Einblicke in die deutsche Kurzfilmgeschichte wie sie zur Entdeckung verschiedenartig gestalteter Animationsfilme aus diversen Ländern einladen. Insgesamt ein buntes „Kurzfilm-Bouquet“, überraschend, anregend und unterhaltsam.

https://www.filmfriend.de/de/home

Advent, Advent…

Kennen Sie den alten Brauch Adventsklopfen oder Klopferstag?

Früher gingen die Kinder beim Adventsklopfen von Haus zu Haus und klopften mit allerlei Gegenständen gegen die Türen. Sobald die Tür geöffnet wurde sagten sie ein kurzes Gedicht auf oder sangen ein Lied. Als Dankeschön erhielten sie Süßigkeiten, Nüsse oder auch ein wenig Geld. Für die Entstehung dieses Brauchs sind vermutlich die Roratemessen verantwortlich. Die Roratemessen werden in aller Frühe und nur bei Kerzenschein abgehalten und damit keiner die Messe verschlief, weckten die Kinder mit ihrem Klopfen alle auf.

Eine andere, vor allem in Süddeutschland verbreitete, Variante dieses Brauches war der Klopferstag oder auch Klopfersnacht. Diesen Brauch habe ich in meiner Kindheit selber praktiziert (Nein, so alt bin ich nicht, unser Trachtenverein hat versucht diesen alten Brauch wieder aufleben zu lassen). Bei uns hieß er allerdings „Kletznklopfa“. An den drei Donnerstagen vor Weihnachten zogen wir vermummt und mit allerlei scheppernden Instrumenten ausgestattet im Dorf umher und sagten den Leuten unseren Spruch auf. Nach altem Volksglauben sollten damit Geister und Dämonen vertrieben werden. Uns ging es allerdings mehr um die Gelegenheit ungestraft Lärm zu machen und natürlich um die Süßigkeiten.

In früheren Zeiten wurde dieser Brauch vor allem von dem ärmeren Kindern durchgeführt, um vor dem Winter von den reicheren Mitbürgern noch Vorräte wie zum Beispiel Nüsse, Mehl, Fleisch oder eben auch Kletzn (Kletzn ist der süddeutsche Ausdruck für Dörrobst) zu erbitten. Da dieser Brauch allerdings immer mehr zur Bettelei verkam, gab es Gegenden in denen er verboten wurde. Dadurch geriet er immer mehr in Vergessenheit.

Aber gerade in der Adventszeit schadet es nicht, an Menschen zu denken, denen es vielleicht nicht so gut geht, auch wenn man heutzutage keine Wintervorräte mehr anlegen muss.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen weiterhin eine besinnliche Adventszeit.