Heidis Buchtipp des Monats

Unsere Kollegin Heidi Prax stellt einmal im Monat unter dem Motto “Bücher und mehr” in unserer Bücherei Bücher abseits der Bestseller-Listen vor, die sie selbst gelesen und bewertet hat. Passend dazu gibt es in unserem Blog “Heidis Buchtipp des Monats”.

Wir wollen Ihnen jeden Monat zwei dieser besprochenen Titel vorstellen.

Regina Ramstetter: Apostelwasser

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Wir stellen uns vor

Heute stellen wir unsere Praktikantin Veronika vor, die uns eine Woche lang tatkräftig unterstützt hat. 🙂

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Name: Veronika L.

Auf welche Schule gehst du: Auf ein Gymnasium

Was sind Deine Hobbys: Fußball spielen, Lesen, Fotografieren und Bollywoodtanzen

Worauf kannst Du nicht verzichten: Auf meine Familie und auf meine Freunde, auf meine Hobbys und natürlich auf Essen 😉

Hast Du ein Lieblingsbuch: Nicht nur eines! Krähenmann von Corina Bomann, Spurlos von Ashley Elston, Almost von Anne Eliot, Irgendwann für immer von Katja Millay

Warum hast Du Dich dafür entschieden ein Praktikum in der Bücherei zu machen: Weil ich großes Interesse an Büchern habe!

Wie hast Du das Praktikum erlebt:  Das Praktikum hat mir sehr gut gefallen. Ich habe viele interessante Veranstaltungen miterlebt

Dein Ziel für die nächsten 5 Jahre: Mein Abitur schreiben und ein FSJ im Ausland absolvieren

 

Pfingsten

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Laut Überlieferung feiert man an Pfingsten die Gründung der christlichen Kirche. Pfingsten wird aber auch als Frühlingsfest bezeichnet. Es werden Pfingstbäume gepflanzt, Pfingstfeuer entfacht und manche Gemeinden feiern sogar eine Pfingstkirmes.

Die Nacht von Sonntag auf Montag wird übrigens auch „Unruhnacht“ genannt, da in dieser Nacht genau wie in der Walpurgisnacht Streiche gespielt werden dürfen. Früher hat man deshalb keine beweglichen Gegenstände in den Höfen und vor den Häusern stehen gelassen, da diese sonst am nächsten Tag nicht mehr am eigentlichen Platz standen. 😉

In diesem Sinne wünschen wir allen ein schönes Pfingstfest!

 

Unterwegs auf der grünen Insel

Darf ich das Buch anfassen?? Nur mit dem kleinen Finger? Und nur ganz kurz. Biiitte!! Diese Frage habe ich ein paar Mal gehört. Leider bleibt die Antwort auf immer gleich: Nein. Es gibt auch den einen oder anderen Grund dafür:

Seit der Eröffnung 1707 sind einige Bücherdiebe durch die Galerien der Bibliothek gewandert und sie waren ziemlich erfolgreich. Insgesamt 1200 Bücher haben sie gestohlen. Nur neun der originalen Bücher haben den Weg zurück in die Bibliothek gefunden. Alle anderen befinden sich noch auf ihrer persönlichen Abenteuerreise und warten noch darauf entdeckt zu werden.

Ein Beispiel ist der Atlas von John Speed, veröffentlicht 1676 – gestohlen 1976. Der Dieb wurde jedoch gleich vor der Bibliothek von der Polizei aufgehalten.

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Um zu verhindern, dass noch mehr Bücher verschwinden, haben sich die Bibliothekare eine besondere Methode ausgedacht. Am Ende der Galerien hat man Lesekäfige gebaut, in welche die Leser zusammen mit den Büchern eingeschlosse wurden. Sobald sie mit ihren Recherchen fertig waren, konnten sie mit einem Glöckchen auf sich aufmerksam machen und der Bibliothekar konnte sie aus dem Käfig lassen.

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Im mittleren Käfig neben Stella, dem wunderschönen Totenkopf 🙂

Ich bin natürlich keiner dieser Bücherdiebe, sondern stelle mich freiwillig der Demonstration wegen zur Verfügung. Und ich fühle mich ganz wohl inmitten der Geschichten und dem Wissen 🙂

 

Die Käfer sind los

Am 17. April 2018 besuchten 20 Kinder der Käfer-Gruppe aus dem St. Margaret Kindergarten die Stadtbücherei. Den Kleinen wurde die Bücherei gezeigt und spielerisch erklärt, welche Medien man in der Bücherei ausleihen kann („Kann man einen Löffel ausleihen?“, „Kann man eine CD ausleihen?“) und wie man diese ausleihen kann.

b2fc792e-9aa4-4e40-8fed-97f77858a449.jpeg (Künstler: Benedikt)

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Unterwegs auf der grünen Insel

Der Charme der Marsh’s Library besteht zum größten Teil aus der einzigartigen Atmosphäre, die jeden einfängt, sobald man an der Tür begrüßt wird. Umgeben von all den Büchern aus vergangener Zeit, findet man sich in der Rolle eines Zeitzeugen verschiedener Ereignisse:

1916 – Das Jahr des sogenannten Osteraufstandes. Die Bibliothek geriet ins Kreuzfeuer, als Irland für seine Unabhängigkeit kämpfte. Die Einschusslöcher sollen an die Opfer erinnern, die ein Krieg mit sich bringt und zeigen, wie durch eine kleine Patronenkugel großes Gedankengut zerstört werden kann.

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Unterwegs auf der grünen Insel

Sommer ist der schönste Tag im Jahr

– sagt man in Irland.

Nachdem ich während der ersten Wochen das typisch irische Wetter genießen durfte, habe ich nun Glück und erlebe einige schöne, sonnige Tage. Zufälligerweise ist gerade Wochenende, so dass ich die Zeit nutzen kann, um die Küste zu erkunden.

Und ja… Ein Sonnenbrand in Irland ist möglich 😉

May the 4th be with you

Heute ist der offizielle Star-Wars-Tag! star-wars-2908144_960_720

Auch bei uns in der Bücherei gibt es jede Menge zum Thema „Star Wars“ für Groß und Klein 😀

Für die Kleinen gibt es Geschichten für Erstleser, Abenteuer aus dem LEGO Universum oder andere Geschichten

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Für die Großen gibt es Comics und „normale Bücher“

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Natürlich haben wir auch sämtliche Filme und Spiele!

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Wir wünschen Euch ein sonniges und erholsames Wochenende!

 

Heidis Buchtipp des Monats

Unsere Kollegin Heidi Prax stellt einmal im Monat unter dem Motto “Bücher und mehr” in unserer Bücherei Bücher abseits der Bestseller-Listen vor, die sie selbst gelesen und bewertet hat. Passend dazu gibt es in unserem Blog “Heidis Buchtipp des Monats”.

Wir wollen Ihnen jeden Monat zwei dieser besprochenen Titel vorstellen.

Giulia Enders: Darm mit Charme

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Kamishibai

Hallo zusammen,

seit neuestem gibt es in unserer Kinder-Veranstaltungsreihe „Bücherburg“ Kamishibai-Theater Vorstellungen. Grund genug kurz zu erklären was Kamishibai eigentlich ist.

Es setzt sich aus den japanischen Wörtern „kami“ für Papier und „shibai“ für Schauspiel, Theater zusammen.

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Kurz gesagt ist es ein Papiertheater für Kinder. In einen Holzrahmen werden Bilder gesteckt und anhand dieser eine Geschichte erzählt. Bei der Vorführung werden die Kinder aktiv in das Geschehen eingebunden.

 

Ursprünglich wurde das Kamishibai im 10 Jahrhundert von buddhistischen Wandermönchen genutzt um ihre Lehren zu verbreiten. Allerdings waren die Bilder damals noch auf Rollen. Die heutige Form wurde in Japan entwickelt, wo sie vor der Verbreitung des Fernsehens äußerst populär war.

Wer es einmal selbst erleben will, kann gerne zu uns in den Salzstadel kommen.
Das nächste Kamishibai findet am 11.05.2018 um 15:00 Uhr statt.
Näheres erfahren Sie auf unserer Homepage unter folgendem Link:

Kamishibai-Aufführung

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Unterwegs auf der grünen Insel

Die Aufgaben , die mir während meines Praktikums in der Marsh’s Library zugeteilt werden, sind sehr vielseitig. Einen großen Teil meiner Zeit verbringe ich in der historischen Bibliothek, die aus zwei Galerien und dem alten Lesesaal besteht. Dort beantworte ich Fragen der Besucher über die Geschichte des Gebäudes und der dort aufgestellten Sammlungen.

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Stillingfleet Galerie

Der für Besucher zugängliche Teil der Bibliothek hat die Funktion eines Museums, in welchem man die in vier wichtige Sammlungen unterteilten Bücher betrachten kann. Die Sammlungen wurden nach den Männern benannt, die sie der Bibliothek hinterlassen haben:

  • Narcissus Marsh, der Gründer der Bibliothek
  • Elie Bouhereau, der erste Bibliothekar
  • Edward Stillingfleet – seine 10.000 Bücher bilden den Großteil der Bibliothek
  • John Stearne, Bischof von Clogher

„Hier riecht es nach Wissen“…

…sagte ein Tourist diese Woche, als er bei mir eine Eintrittskarte für die Bibliothek gekauft hat. Und das sehe ich genauso, denn viele Gelehrte, Dichter und Schriftsteller haben dort an ihren Werken gearbeitet; unter ihnen Bram Stoker und James Joyce.

 

 

Boy’s Day 2018

Heute waren acht Jungs aus Landshut und Umgebung zu einem Schnuppertag in unseren Büchereien. Am Vormittag waren wir im Salzstadel und am Nachmittag in der Weilerstraße. Es war eine sehr brave und interessierte Truppe mit denen der Tag wirklich Spaß gemacht hat. Hier ein kleiner Tagesablauf in Bildern.

 

Gruppenbild

 

Unterwegs auf der grünen Insel

Der Arbeitsweg wird zum kleinen Abenteuer:

Morgens scheint die Sonne und ich freue mich auf einen scheinbar freundlichen Tag. Aber zu früh gefreut. Kaum bin ich an der Bushaltestelle angekommen, fängt es an zu regnen. Kein Nieseln oder Tröpfeln. Nein, von links und schräg unten mit einer kräftigen Prise Wind, sodass ich den Regenschirm nicht einmal aus der Tasche hole. Ein Bushäuschen gab es natürlich auch nicht.  _20180423_210206

Endlich kommt der Bus. Am Tag davor hatte ich mich gut vorbereitet und den Namen meiner Haltestelle rausgesucht. Zumindest dachte ich das.  Als ich nach ein paar Minuten auf die Anzeigetafel des Busses schaue, um zu sehen, wo ich mich gerade befinde, lese ich dort ‚Céide Naomh Éanna‘. Straßennamen und Haltestellen auf Gälisch hatte ich nicht erwartet. Zum Glück verändert sich die Anzeige nach einer Weile und die englische Bezeichnung erscheint.

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An meiner Haltestelle steige ich aus und, siehe da, die Sonne scheint wieder. Nach einem kurzen Fußmarsch komme ich dann endlich trocken und gut gelaunt an und trete durch das Tor hinter der St. Patrick’s Cathedral.

Unterwegs auf der grünen Insel

Im Rahmen meiner Ausbildung zur Fachangestellten für Medien – und Informationsdienste, kurz FaMI, habe ich die einmalige Gelegenheit erhalten, ein Auslandspraktikum in der Marsh’s Library in Dublin zu absolvieren.

In den nächsten vier Wochen werde ich euch an meinen Eindrücken und Gedanken teilhaben lassen. Natürlich steht bei diesen Eindrücken in erster Linie meine Arbeit in der Bibliothek im Vordergrund, aber auch ungewöhnliche Gewohnheiten oder besondere kulturelle Ereignisse werden eine Rolle spielen.

Vorab ein paar Informationen zur Marsh’s Library:

♦ … die Bibliothek wurde im frühen 18. Jahrhundert von Erzbischof Narzissus Marsh gegründet

♦ … Marsh’s Library ist die älteste öffentliche Bibliothek in Irland

♦ … die Regale aus dunklem Eichenholz stammen aus der Gründungszeit der Bibliothek

♦ … es befinden sich mehr als 25.000 seltene Bücher, Manuskripte, Karten und Bilder zu den Themengebieten Wissenschaft, Mathematik, Musik, Geologie und Theologie im Haus

♦ …man muss gezielt nach dem Eingang suchen, denn der Eingang liegt versteckt in der Nähe der St. Patrick’s Cathedral

♦ …Besucher, die früher besonders kostbare Bücher eingesehen haben, wurden in sogenannte Lesekäfige eingeschlossen

 

Welttag des Buches am 23.04.

Selbstverständlich werden auch wir den Welttag des Buches gebührend feiern. Die Vorbereitungen laufen, ich bin jetzt noch außer Puste. 😉

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Es gibt eine Büchereiübernachtung, Führungen, Lesungen in unseren Büchereien und, dank unserer Lesepaten,
auch in vielen Schulen
und Kindergärten.