Heidis Buchtipp des Monats

Unsere Kollegin Heidi Prax stellt einmal im Monat unter dem Motto “Bücher und mehr” in unserer Bücherei Bücher abseits der Bestseller-Listen vor, die sie selbst gelesen und bewertet hat. Passend dazu gibt es in unserem Blog “Heidis Buchtipp des Monats”.

Wir wollen Ihnen jeden Monat zwei dieser besprochenen Titel vorstellen.

Max Bronski: Der Tod bin ich 

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RFID

Hallo zusammen,

wir sind gerade dabei in unserer Bücherei eine neue Technologie einzuführen. RFID

Die Geräte stehen schon, es hat aber noch ein bisschen Baustellencharakter

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Unsere Kunden, die teilweise genau so aufgeregt sind wie wir, stellen uns natürlich schon einige Fragen. Ein paar wollen wir hier im Blog schon mal beantworten.

Was ist das?
Kurz gesagt eine neue Verbuchungs- und Sicherungstechnologie.
Etwas ausführlicher erklärt ist RFID die Abkürzung für Radio Frequency Identification (deutsch: Identifizierung mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen). Radiowellen übertragen per Funk Signale zwischen dem RFID-Chip (Transponder) auf unseren Medien und der Ausleih- und Rückgabestation und verbuchen so Ihre Medien. Der Transponder enthält als Information nur die Nummer, die auch auf dem Barcode-Etikett zu sehen ist.
Diese Technik ist aber keine „Bücherei-Erfindung“, sie wird sehr stark von der Industrie und vor allem bei Lager- und Logistikunternehmen eingesetzt.

Und wie läuft das in Zukunft?
Die Verbuchung der Medien geschieht nicht mehr an der Ausleihtheke sondern an den Selbstverbuchern und wird von den Kunden, wie der Name schon sagt, selbst getätigt. Die Selbstverbucher sind sehr einfach zu bedienen, wobei es natürlich bei der Fülle von Medien und der Umstellung des Bestandes auf die neue Technologie manchmal zu Problemen kommen wird. Aber keine Sorge, der nächste Büchereimitarbeiter ist nie weit entfernt.
Das Rückbuchen der Medien wird sogar noch einfacher. Wir bekommen nämlich ein Rückgaberegal. Also Medien einfach ins Regal stellen und fertig.

Wird hier jetzt alles mit Maschinen gemacht!?
Darauf ein definitives NEIN.
Wir sind weiterhin in Fleisch und Blut für unsere Kunden da.

Warum macht ihr das?
Um Wartezeiten an der Verbuchung zukünftig zu vermeiden und mehr Zeit für persönliche Beratung zu gewinnen.
Und weil unsere alte Sicherungsanlage dermaßen in die Jahre gekommen ist dass es dafür keine Ersatzteile mehr gibt.

Werden auf dem Chip meine Daten gespeichert?
Darauf ein ganz klares NEIN. Der RFID-Chip enthält weder personenbezogene Daten noch den Titel des Mediums. Die Medien- und Benutzerdaten werden ausschließlich im Bibliotheksverwaltungssystem der Stadtbücherei Landshut gespeichert. Für die Identifikation  der Kunden wird weiterhin der bereits eingesetzte Barcode-Leserausweis verwendet.

Es wird spannend!

Kinderbuchtipp – Frau Reiser empfiehlt

Gerhardt, Sven: Die Heuhaufen-Halunken – Volle Faust aufs Hühnerauge

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Wieder einmal zeigen Meggie und ihre Bande, dass man sich auch auf dem Lande in den Ferien nicht langweilen muss.

So fordert Schorsch, Meggies Bruder, den Oberbösewicht Siggi Miesmann zum Boxkampf heraus. Die Vorbereitung des Kampfplatzes, Bauer Kunzes Scheune, und die Ablenkung deren Besitzers, fordert den ganzen Einfallsreichtum der Halunken.

Dass zum Sieg auch ein kleines Quäntchen Glück gehört, mindert nicht die Bewunderung des Leser für die Kampfkraft und die Einsatzbereitschaft der Bandenmitglieder. Diese wenden neben Laptop auch ganz banales Coca-Cola an, was beweist, dass moderne Kinder wunderbar analoge wie digitale Hilfsmittel verbinden, um ihre Ziele zu erreichen

Auch die Fortsetzung verdient uneingeschränktes Lob und Empfehlung für Kinder ab 6 Jahren.

 

Heidis Buchtipp des Monats

Unsere Kollegin Heidi Prax stellt einmal im Monat unter dem Motto “Bücher und mehr” in unserer Bücherei Bücher abseits der Bestseller-Listen vor, die sie selbst gelesen und bewertet hat. Passend dazu gibt es in unserem Blog “Heidis Buchtipp des Monats”.

Wir wollen Ihnen jeden Monat zwei dieser besprochenen Titel vorstellen.

Petros Markaris: Zahltag

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Buchtipp – Frau Reiser empfiehlt

Alexander Gorkow: Hotel Laguna: Meine Familie am Strand

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Wer hier einen unterhaltsamen Roman oder einen vergnüglichen Reisebericht erwartet, wird schnell eines Besseren belehrt. Alexander Gorkow, Jahrgang 1967, seit 24 Jahren Journalist bei der Süddeutschen Zeitung, liefert nicht mehr und nicht weniger als eine vielschichtige, reflektierende Biografie ab.

Der Vater – Halbjude, beide Eltern – Kriegskinder. Sie suchen und bieten ihren Kindern ein besseres Leben, verbringen, jährlich wiederkehrend, unbeschwerte Wochen in der idyllischen Bucht von Canyamel im Nordosten Mallorcas. Aus dieser stetigen, verlässlichen Kraftquelle speist sich das Leben Gorkows. Die mentale Verbundenheit zu den Familienurlauben wirkt auch in den Jahren der Abwesenheit und schafft ein solides Fundament zur Lebensbewältigung. Zeitkritisch, vergangenheitskritisch, doch nie verbittert, zieht Gorkow Resümee seiner Familiengeschichte, sieht deren Fortsetzung in seinen eigenen Kindern, mit denen er, aus einer anderen Position heraus, die Familienurlaube in Canyamel fortsetzt.

Splitterartig wechseln Episoden aus den Kindheitsurlauben mit kritischen Gedanken zu Francos Spanien im Allgemeinen und Mallorca im Besonderen. Urlaub wird mit Tourismus verglichen, gleich scheint nur die unerschütterliche Gelassenheit der Einwohner Mallorcas, die Gorkows Vergangenheitsbewältigung teils mit Unverständnis, teils mit Heiterkeit begegnen.

Am Ende ist es Gorkows Vater, dem der Sohn mit diesem Buch posthum eine Liebeserklärung macht und die Bucht von Canyamel, die vom Urlaubsort zum Traumort einer Kindheit avanciert.

 

So oder ähnlich hat meine Generation Kindheit, Sommer, Sonne und Sand erlebt. Deswegen hat mich dieses Buch berührt wir sonst nur Zsuzsa Banks „Die hellen Tage“. Für alle Leser, die noch einmal ihrer eigenen Vergangenheit in den 60er und 70er Jahren begegnen wollen.

 

Heidis Buchtipp des Monats

Unsere Kollegin Heidi Prax stellt einmal im Monat unter dem Motto “Bücher und mehr” in unserer Bücherei Bücher abseits der Bestseller-Listen vor, die sie selbst gelesen und bewertet hat. Passend dazu gibt es in unserem Blog “Heidis Buchtipp des Monats”.

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Louis Begley: Zeig dich, Mörder

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Kinderbuchtipp – Frau Reiser empfiehlt

Spengler, Constanze .  Willkommen im Hirschkäfergrill  

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Auf der Waldlichtung hat der Hirschkäfer seine Imbissbude stehen. Zusammen mit seinem Freund, dem  Mistkäfer, bewirtet er unerschütterlich seine Stammgäste:

die Bienen, die eine große Jubiläumsfeier für ihre Königin vorbereiten,

die Schnecke, die im Kopf schnell, aber zu Fuß langsam ist,

Motte und Nachtfalter, die beiden Erfinder, die mit ihren verrückten Ideen die ganze Insektenschar auf Trab halten,

die Ameisen, die aus Arbeitsunlust eine Revolution planen und viele andere.

Für Aufregung sorgt die Schmeißfliege, die sich als Inspektor des Gesundheitsamtes ausgibt und lediglich auf die Vorräte des Hirschkäfers aus ist.

Fulminanter Höhepunkt ist die Entführung der Blattläuse, die in einer Latte- Macchiato-Dose wohnen und das Küchenpersonal des Hirschkäfergrills bilden.

Fleißige Pfadfinder reinigen den Wald von Müll und setzten eine grandiose Befreiungsaktion in Gang. Mit Mut und Einfallsreichtum werden die Blattläuse befreit und wird ganz nebenbei auch die Schmeißfliege vertrieben.

Unterstützt von liebevollen Buntstiftzeichungen, werden die harmlosen Abenteuer des Krabbelvolkes mit vergnüglichen Worten geschildert.

Auch wer die Vermenschlichung von Tieren in Kinderbüchern nicht schätzt, kann nicht umhin, diese Geschichte, die sich auch bestens zum Vorlesen eignet, zu lieben.

Und wer weiß: Vielleicht legt sich auch manche Abneigung gegen die Krabbler und Brummer in unserer Umgebung…

Für Kinder ab 5 Jahre

 

Heidis Buchtipp des Monats

Unsere Kollegin Heidi Prax stellt einmal im Monat unter dem Motto “Bücher und mehr” in unserer Bücherei Bücher abseits der Bestseller-Listen vor, die sie selbst gelesen und bewertet hat. Passend dazu gibt es in unserem Blog “Heidis Buchtipp des Monats”.

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Mechthild Borrmann: Trümmerkind

 

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Schlink, Bernhard Die Frau auf der Treppe

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Heidis Buchtipp des Monats

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Wir wollen Ihnen jeden Monat zwei dieser besprochenen Titel vorstellen.

Orkun Ertener: Lebt


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Heidis Buchtipp des Monats

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Wir wollen Ihnen jeden Monat zwei dieser besprochenen Titel vorstellen.

Cay Rademacher: Der Trümmermörder (Frank Stave 1) / Der Schieber (Frank Stave 2)

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Kinderbuchtipp – Frau Reiser empfiehlt

Russel, Christine: Die Schafgäääng

Teil 1 Im Auftrag des Widders
Teil 2 Ab durch die Wüste
Teil 3 Lamm über Bord!
Teil 4 Auf die Hufe, fertig, los!

Ich hoffe auf Teil 5!!!

 

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Jasmine, das hübsche, kleine Jacobschaf, Sally, das beleibte, mütterliche Southdown-Schaf, Linx, der große Lincoln-Langwoll-Schafbock, Oxo, der mächtige Oxford-Schafbock und Will, das magere, walisische Balwen-Lamm wohnen auf der Eppingham-Farm. Die fünf seltenen Rasseschafe genießen ein geruhsames Leben mit ihren Menschen Ida und Todd.

Doch Sallys Kenntnis der „Ballade vom Vlies“ jagt die fünf Schafe von einem Abenteuer zum anderen, wobei sie stets bemüht sind, die Schafheit zu retten.

In völliger Unkenntnis der menschlichen Realität stolpern sie in alle Richtungen der Windrose, treten von einem Fettnäpfchen ins andere und sind am Ende stets davon überzeugt, ihre und ihrer Menschen Haut gerettet zu haben.

Zum Brüllen komisch, herrlich verrückt und in sich völlig stimmig.

Für Kinder ab 10 und alle Erwachsenen, die sich gerne schief lachen.

 

Alltag eines Praktikanten in der Stadtbücherei

Von wegen als Praktikant muss man nur Kaffee kochen und in der Ecke herumstehen, nicht in der Stadtbücherei. Mit einem Tagesablauf, wie ich ihn manchmal habe, möchte Ihnen zeigen, was ich in meinen zwei Wochen Praktikum alles gelernt habe.

08:30: Der Tag beginnt. Ein Teil der Kollegen ist schon da, bucht Bücher zurück und räumt sie auf. Ich schnappe mir einen Lappen und putze Bücher. Die müssen nämlich, nachdem sie zurückgegeben worden sind, sauber gemacht werden, bevor sie wieder ins Regal dürfen.

09:30: Wenn viele Bücher zurückgegeben worden sind, werden sie zurück in die Regale geräumt. Am Anfang war das System, wo welches Buch zu stehen hat, sehr verwirrend. Aber nach ein paar Tagen hatte ich den Durchblick und konnte beim Aufräumen helfen. Bei den Kinderbüchern gibt es immer etwas zu ordnen und das ist auch gar nicht so schwer.

10:00: Die Bücherei öffnet und die ersten Kunden kommen, um Bücher zurückzugeben und neue auszuleihen.

11:00: Den restlichen Vormittag arbeite ich oft am PC und schreibe Blogeinträge wie diesen hier. Natürlich ist das jeden Tag anders.

13:00: Jetzt habe ich erst einmal eine Stunde Mittagspause!

14:00: Manchmal kann ich sogar mit einem/einer Kollegin an der Theke die Kunden bedienen. Ich muss ja zugeben, dass mich das Bücher einscannen und verbuchen teils ziemlich verwirrt hat und ich immer irgendetwas vergessen habe. Aber dafür sitzt ja immer bei solchen Aufgaben jemand neben mir und hilft weiter, wenn ich nicht weiß, was zu tun ist.

15:30: Auch am Nachmittag räume ich noch einmal Bücher auf. Wie gesagt, die Ecke mit den Kinderbüchern ist es fast immer unordentlich!

16:00: Als Praktikantin bekomme ich natürlich sehr viel erklärt: Wie kann ich recherchieren, ob ein bestimmtes Buch im Bestand der Bücherei ist? Welches Buch steht im Regal wo? Wie ist eine Bücherei aufgebaut und welches System steckt dahinter? Was gehört noch alles zu dem Beruf? Und nein, es dreht sich nicht nur um Bücher.

18:00: Jetzt macht die Stadtbücherei zu. Und das bedeutet Feierabend!

Natürlich läuft jeder Tag anders ab, aber im Grunde sind das meine Aufgaben. Ich würde jedem ein Praktikum hier empfehlen, der darüber nachdenkt, in einer Bibliothek zu arbeiten. Man liest dabei nämlich nicht den ganzen Tag; es ist viel mehr als das!

Rebekka Wiesmeier

 

Keine Langeweile in den Sommerferien

Sommerferienprogramm

App vs. Brettspiel

Wir stellen die Frage: Was ist besser? App oder Brettspiel?

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Dafür werden in der Stadtbücherei im Salzstadel viele verschiedene Brettspiele aufgebaut und App-Spiele zur Verfügung gestellt. Diese dürfen die Kinder im Ferienprogramm ausprobieren und uns sagen, was ihnen denn am besten gefallen hat. Zusätzlich informieren wir die Kinder, wie man verantwortungsvoll mit Smartphones, dem Internet und Apps umgeht. Zum Beweis, was die Kinder am Spielevormittag alles gelernt haben, können sie einen Internetführerschein machen und mit nach Hause nehmen.
Der Spielevormittag findet am Montag, 4. September, von 10 bis 12.30 Uhr in der Stadtbücherei im Salzstadel statt. Anmelden kann man sich unter www.ferienprogramm-landshut.de, wo Sie auch weitere Informationen finden. Das Programm ist für Kinder zwischen sieben und zehn Jahren gedacht.

 

 

 

Keine Langeweile in den Sommerferien

Sommerferienprogramm

Ein schönes Haus für die Vögel

 

Jetzt wird es wieder kreativ im Ferienprogramm:

Die Kreativ-Werkstatt ist schon zur Tradition geworden. Heuer dürfen die jungen Künstler Vogelhäuschen mit verschiedensten Naturmaterialien, Borten und viel Glitzer verzieren. So bekommen die Vögel in der Stadt ein schöne Häuschen, um nächstes Jahr ihre Jungen großzuziehen. Künstlerin Gabrielle Stengel unterstützt unser Stadtbücherei-Team tatkräftig und gibt den Kindern Tipps. Auf dem Bild können sie die Werke der Kinder aus einem der Vorjahre bewundern.

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Die Kreativ-Werkstatt findet am Donnerstag, 31. August, vom 10 bis 12 Uhr in der Stadtbücherei Weilerstraße statt. Anmelden kann man sich unter www.ferienprogramm-landshut.de, wo Sie auch weitere Informationen finden. Das Programm ist für Kinder zwischen acht und zwölf Jahren gedacht.

Wir freuen uns schon auf viele kreative Köpfe!